Da sieht man mal wie wichtig so ein Internetauftritt doch für das Überleben im Beruf sein kann. Es macht einen glaubwürdiger, da man sich dort mit dem kurzen Blick in Netz ganz viele Informationen verschaffen kann, die einen dann als Allwissend darstellen. Folglich kann ich als Berater meinen Preis nach oben schrauben und dem Kunden zur Seite stehen, obwohl ich die angefragte Dienstleistung ja gar nicht selber erbringen muss, sondern eben das Unternehmen meines Vertrauens einfach anfrage und dann sofort weiß, was mein Gewinn an der ganzen Beratung ist. Simpler kann ein Dienstleister-Preisvergleich doch nun wirklich nicht sein.

Heutzutage arbeite ich nur noch mit dem Internet, da ich mich so schnell daran gewöhnt habe, dass ich mich kaum noch an die tage entsinnen kann, die damals ohne Internet waren. Was haben die Leute denn bloß gemacht?

Wie habe ich mir das Ganze denn vorzustellen. Also: im Internet gebe ich den gewünschten Dienstleister an und bekomme meinen Preisvergleich geliefert. Aber ohne Internet stehe ich doch doof da. Es ist ja nicht möglich, in die Bibliothek zu gehen und dort einfach in irgendwelchen Büchern nachzulesen, wie denn Dienstleistungen entstehen und wie das Ganze Geschäft funktioniert. Okay stimmt, es steht natürlich schon alles über Dienstleistungen in den Fachbücher. Ich weiß ja auch, dass ich selbst solche Bücher schon geschrieben habe und dass heute alles in Büchern zu finden ist. Das einzige, was ich dort nicht finde, sind Preise. Und selbst wenn ist die genaue Suche von mir nicht verzeichnet oder gegenübergestellt. Ein Dienstleister-Preisvergleich ist also über die Bücherhalle nicht möglich. Aber wie haben die Leute das denn damals angestellt? Fragen über Fragen. Wie gut, dass es das Internet gibt.